Review: Into the Woods (Kino)

Das Kinoplakat von "Into the Woods" (Quelle: Walt Disney Pictures Germany)

Das Kinoplakat von „Into the Woods“ (Quelle: Walt Disney Pictures Germany)

Inhalt: Der Bäcker (James Corden, „Can A Song Save Your Life?“) und seine Frau (Emily Blunt, „Edge of Tomorrow“) träumen davon, ein Kind zu haben. Wegen dem Fluch einer bösen Hexe (Meryl Streep, „Im August in Osage County“) wurde ihr Glück aber bislang verhindert. Eines Tages bietet die Hexe ihnen einen Deal an: Wenn die beiden ihr aus dem nahegelegenen Wald einige magische Gegenstände besorgen, hebt sie den Fluch auf. So startet für die beiden ein großes Abenteuer, bei dem sie unter anderem auf Cinderella (Anna Kendrick, „The Voices“) und den ihr verfallenen Prinz (Chris Pine, „Star Trek Into Darkness“), Rotkäppchen (Lilla Crawford) und den bösen Wolf (Johnny Depp, „Rum Diary“), Jack (Daniel Huttlestone) mit seinen magischen Bohnen und Rapunzel (Mackenzie Mauzy) treffen. Doch was plant die Hexe wirklich?

 

Kritik: Regisseur Rob Marshall schuf 2002 mit dem Musical „Chicago“ einen der erfolgreichsten Filme dieses Bereichs überhaupt (insgesamt 6 Oscars), weswegen er sich die die filmische Umsetzung von „Into the Woods“ natürlich anbot. Herausgekommen ist ein ausgesprochen origineller, düsterer und amüsanter Film, der quer durch die Märchengeschichte wildert und dabei von seinen starken Schauspielern lebt. Der erwartet hohe Gesangsanteil ist wohl in die Kategorie Geschmackssache einzuordnen, da so die Handlung ziemlich gestreckt wird, dabei aber nicht besonders viel Inhalt vermittelt wird (was aber die Krankheit vieler Musicals ist).

 

Cinderella sitzt vor dem Schloss (Quelle: Walt Disney Pictures Germany)

Cinderella sitzt vor dem Schloss (Quelle: Walt Disney Pictures Germany)

Eine der Gründe, warum „Into the Woods“ trotz kleiner Probleme ziemlich gut gelungen ist, sind die gut gelaunten und aufgelegten Darsteller. So geben Emily Blunt und Broadway-Star James Corden ein wirklich putziges Pärchen und überzeugen gesanglich und schauspielerisch. Meryl Streep darf sich als böse Hexe austoben und liefert eine witzige Over the Top-Performance. Der mehr als heimliche Star des Filmes ist aber Anna Kendrick, die als Cinderella liebenswert, charmant und stimmlich beeindruckend agiert. Chris Pine zeigt als Prinz und Verführer eine überraschend witzige Vorstellung. Johnny Depp als böser Wolf, der Rotkäppchen verschlingen möchte ist in seiner skurril-verschroben-merkwürdigen Rolle voll in seinem Element.

Am Ende ist „Into the Woods“ kein herausragender Musical-Film, da er einfach nicht durchgängig funktioniert. Es sind aber vor allem die unkonventionellen Momente, in denen sich der Film wenig „märchenhaft“ verhält und die tollen Schauspieler um Anna Kendrick, die das neue Werk von Rob Marshall sehenswert machen.

3,5 von 5 Punkten


Quelle: Walt Disney Pictures Germany, YouTube

Into the Woods

Originaltitel:Into the Woods
Regie:Rob Marshall
Darsteller:Meryl Streep, Anna Kendrick, Emily Blunt, James Corden, Chris Pine, Johnny Depp
Genre:Musical, Fantasy
Produktionsland/-jahr:USA, 2014
Kinostart:19.02.2015
Verleih:Walt Disney Studios Motion Picture Germany
Länge:125 Minuten
FSK:ab 12 Jahren

Verfasst von Thomas.

Zuletzt geändert am 15.02.2015
Review: Into the Woods (Kino)

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