Review: Paranormal Activity 7 – Next of Kin

Das Artwork von "Paranormal Activity 7 - Next of Kin" (© Paramount Pictures)

Das Artwork von “Paranormal Activity 7 – Next of Kin” (© Paramount Pictures)

Inhalt: Schon als Baby wurde die Filmstudentin Margot (Emily Bader) adoptiert. Ihre Eltern hat die junge Frau nie getroffen. Jetzt kehrt sie erstmals in ihr eigentliches Heimat-Dorf – eine abgelegene Amischen-Gemeinschaft – zurück und will gemeinsam mit Freund Chris (Roland Buck III) und Tonmann Dale (Dan Lippert) aus dem Erlebnis einen Dokumentarfilm machen. Zunächst fühlt sich das Trio unter den netten und hilfsbereiten Bewohnern erstaunlich wohl. Als Margot dann aber beginnt, immer mehr Fragen über ihre echte Mutter zu stellen, kippt die Stimmung.

 

Kritik: Als Oren Peli 2007 seinen ersten „Paranormal Activity“ inszenierte, startete er einen regelrechten Found-Footage-Boom. Nachdem 2012 mit „Paranormal Activity 4“ die Ausgangsgeschichte endete, schien spätestens 2015 nach dem (nahezu unerträglichen) sechsten Teil „Paranormal Activity: Ghost Dimension“ das Ende der Fahnenstange erreicht. Sieben Jahre später feiert die Reihe jetzt mit „Next of Kin“ ihr überraschendes Comeback. Selbst wenn der Film von „Underwater“-Regisseur William Eubank keinen Kinostart spendiert bekam, muss er sich wahrlich nicht hinter seinen Vorgängern verstecken. Das mag sicherlich auch mit der Rückkehr von – dem mittlerweile durch die Horrorkomödien „Happy Deathday“ und „Freaky“ in bekanntere Sphären vorgestoßenen – Christopher Landon zu tun haben, der (wie in den Teilen 2-5) das Drehbuch beigesteuert hat.

Margot will mehr über ihre Herkunft erfahren (© Paramount Pictures)

Margot will mehr über ihre Herkunft erfahren (© Paramount Pictures)

Trotz der bekannt eingeschränkten Möglichkeiten geht Eubank mit seinem Team durchaus eigene Wege und entwickelt so eine Atmosphäre, die die meisten Franchise-Mitglieder in den Schatten stellt. Selbst wenn der Film gewohnt langsam aufbaut und man zu viel Zeit mit den eher unsympathischen Protagonisten verbringen müssen, sorgen schon Setting und angedeutete Gruselmomente (die zum Glück nur anfänglich in Jumpscares münden) für brauchbares Genrefutter.

Sobald die Hauptfiguren ein ominöses und für Klaustrophobie-Attacken bestens geeignetes Loch im Boden entdecken, wird aus „Paranormal Activity 7 – Next of Kin“ ein durchaus wilder Trip, der erst bei seinem etwas eigenartigen Abschluss abebbt. Obwohl Figuren und Schauspieler allenfalls zweckdienlich sind, ist die ziemlich unmittelbare Inszenierung von Eubank durchaus effektiv und sorgt speziell in Halbzeit 2 beständig für Spannung.

Es wird wohl niemand von dem siebten Teil einer spät wiederbelebten Horrorreihe bahnbrechende Kost erwartet haben. Dafür liefert „Paranormal Activity 7 Next of Kin“ trotz reihentypischer Schwächen ein paar wirklich gute Gruselmomente und einen insgesamt erstaunlich atmosphärischen und kurzweiligen Trip in die Welt der Amish People.

Der Film ist ab dem 03.03.2022 als VOD sowie bereits ab dem 24.02.2022 digital zum Download erhältlich.

3 von 5 Punkten


Quelle: Paramount Pictures, Movieclips Trailers, YouTube

Paranormal Activity – Next of Kin

Originaltitel:Paranormal Activity 7 – Next of Kin
Regie:William Eubank
Darsteller:Emily Bader, Roland Buck III, Dan Lippert
Genre:Horror
Produktionsland/-jahr:USA, 2021
Verleih:Paramount Pictures
Länge:98 Minuten
FSK:ab 16 Jahren

Mehr Informationen findet ihr auf der Seite von Paramount Pictures Germany

Verfasst von Thomas.

Zuletzt geändert am 24.02.2022
Review: Paranormal Activity 7 – Next of Kin

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