Premiere von „Rush – Alles für den Sieg“ in Köln

Lara und Hemsworth vergnügen sich (Bild: Thomas Trierweiler)

Lara und Hemsworth vergnügen sich (Bild: Thomas Trierweiler)

Gestern Abend drängten sich die Filmfans und Journalisten im Kölner Mediapark, da im Cinedom die Deutschland-Premiere von „Rush – Alles für den Sieg“, dem neuen Film von Meister-Regisseur Ron Howard stattfand. In dem heiß erwarteten Werk (Kritik folgt) wird die Geschichte der Formel 1-Konkurrenten Niki Lauda (Daniel Brühl) und James Hunt (Chris Hemsworth) erzählt, die sich in den 70er-Jahren einen packenden Zweikampf auf und neben der Strecke lieferten, der seinen unrühmlichen Höhepunkt bei Laudas schwerem Unfall auf dem Nürburgring 1976 hatte. Im Film wird ein genauerer Blick auf die grundverschiedenen Menschen hinter dieser Geschichte geworfen. Auf dem beeindruckenden roten Teppich kamen zunächst nationale Prominente wie Katja Burkhard und Mola Adebesi begrüßt, ehe Ron Howard mit seinen zwei Hauptdarstellern, Marlene Lauda-Darstellerin Alexandra Maria Lara und Drehbuchautor Peter Morgan sowie Niki Lauda selbst erschien, für Fotos posierte, Autogramme schrieb und der Presse Fragen beantwortete.

Ein Starregisseur im Profil  (Bild: Thomas Trierweiler)

Ein Starregisseur im Profil (Bild: Thomas Trierweiler)

So erzählte der Engländer Peter Morgan, der mit einer Österreicherin verheiratet ist, dass ihn die kulturellen Unterschiede dieser Sportrivalität besonders fasziniert haben. Zu seiner zweiten Zusammenarbeit mit Ron Howard nach dem preisgekrönten „Frost/Nixon“ sagte er: „Wir sind Freunde mit sehr unterschiedlichen Stärken. Wir arbeiten einfach gerne zusammen und suchen schon nach einem nächsten gemeinsamen Projekt.“

Regisseur Ron Howard outete sich überraschend als fachfremd zum Inhalt: „Ich war nie ein großer Motorsport-Fan. Ich habe die Formel 1 aber immer respektiert und wusste, dass sie die Elite der Branche sind. Deshalb wusste ich auch, als ich von der Idee zum Film hörte, dass er in einer sexy, coolen, aufregenden Welt stattfindet. Als Regisseur konnte ich mit diesen interessanten Charakteren wirklich etwas anfangen. Hier konnte man tolle Beziehungen zwischen den Figuren mit den herausfordernden Bildern des Sports verbinden. Das hat ich angesprochen.“ Angesprochen auf den Einsatz von Effekten sagt er: „Wir konnten mehr drehen, als ich erwartet hätte. Die visuellen Effekte waren aber immer ein Teil, um beispielsweise das Publikum, zusätzliche Autos und die Strecke wirklich darzustellen. Bei den Crashs war das teilweise auch nötig, um Gefahren zu verhindern und unverhältnismäßige Kosten zu ersparen. Mehr als 90 % waren aber wirkliche Kamera-Action.“

Daniel Brühl im Gespräch (Bild: Thomas Trierweiler)

Daniel Brühl im Gespräch (Bild: Thomas Trierweiler)

Chris Hemsworth gestand auch ein, dass er die Wettkämpfe seiner Figur „nachvollziehen kann, solange sie in einem gesunden Rahmen bleiben, da man so fokussierter arbeitet und die eigenen Möglichkeiten austestet.“ Auf die Frage nach seiner Vorbereitung für den Film erzählt Hemsworth: „Ich habe viele Bücher über James gelesen. Außerdem habe ich viele Interviews mit ihm gesehen, um noch mehr in seine Welt einzutauchen. Das Ganze habe ich dann auf meine Art interpretiert.“ Der Spaß einen Playboy zu spielen, bestand für den glücklich verheirateten Vater eines Kindes darin, „zurück in die 70er zu reisen und einen Einblick in die Welt der Formel 1 zu bekommen, was einfach etwas Neues war.“

Die hochschwangere und äußerst gut gelaunte Alexandra Maria Lara berichtete bereitwillig von ihren Vorbereitungen: „Ich habe leider Marlene Lauda nicht getroffen. Wir haben es zwei Mal versucht, es hat aber nicht geklappt. Dafür habe ich Niki getroffen und hatte eine tolle Probenwoche mit Daniel Brühl und Ron Howard in London. Da habe ich schon ein ganz gutes Gefühl für die Figur entwickelt. Der Rest ist dann beim Dreh gekommen.“ Über die im Film angesprochene Anziehungskraft von gefährlich lebenden Männern sagt sie: „Zu dieser Zeit waren die Gefahren im Sport noch größer, was die Fahrer mehr zu Rockstars gemacht hat. Es wäre zwar nichts für mich, kann mir aber gut vorstellen, dass einige Frauen diese Gefahren und diesen Charme mögen.

Daniel Brühl sagte zur Faszination an der Person Niki Lauda: „Ich mag seine Direktheit, Ehrlichkeit und Kompromisslosigkeit. Da kann sich jeder eine Scheibe von abschneiden.“ Zur Vorbereitung auf die Rolle erzählt er: „Das war ein längerer Weg. Ich habe viel mit Niki darüber gesprochen. Das hat mir viel gebracht, um zu verstehen, wie er funktioniert. Dann habe ich lange Zeit in Wien gelebt und versucht zu sprechen wie er. Außerdem habe ich diverse Formel 3-Kurse gemacht, um die Erfahrung als Rennfahrer zu bekommen. Das ging dann ein paar Monate, bis ich die Figur besser verinnerlicht hatte und sie dann wirklich spielen konnte.

Nach den Interviews und einigen weiteren Autogrammen ging es dann für die Beteiligten und einige geladene Gäste ins Kino, wo der Film dann gezeigt wurde. Ab dem 03. Oktober können sich dann alle deutschen Kinogänger überzeugen, wie gut dieser Film tatsächlich geworden ist.

Verfasst von Thomas.

Zuletzt geändert am 29.09.2013
Premiere von Rush – Alles für den Sieg in Köln

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