Idris Elba

Idris Elba als John Luther mit Alice im innigen Gespräch (Bildquelle:polyband)

Er war dieses Jahr in Ridley Scotts Blockbuster „Prometheus“ einer der Stars und auch in kleineren Produktionen ist das Gesicht des 40-jährigen Idrissa Akuna Elba zum festen Bestandteil in TV und Kino geworden. Während er für die große Masse erst seit wenigen Jahren wirklich bekannt ist, blickt er selbst schon auf eine lange und bewegte Karriere zurück. Nachdem er in London als Sohn eines Manns aus Sierra Leone und einer Frau aus Ghana geboren wurde, begann er, im Alter von 14 Jahren seinen Onkel als DJ bei Hochzeiten zu unterstützen. Kurz darauf startete er mit einigen Freunden ein eigenes DJ-Unternehmen. Mit 16 Jahren schloss er sich dann dem National Youth Music Theatre an, musste sich aber mit Gelegenheitsjobs über Wasser halten, wo Opferbilder in Kriminalfall-Rekonstruktionen zu den Höhepunkten gehörten. Daneben arbeitete er einige Zeit in der Nachtschicht in einer Fabrik von Ford. Seine DJ-Karriere florierte dann Anfang der 90er Jahre, da er unter dem Namen Big Driis regelmäßig in der Londoner Clubszene auflegte.

1994 debütierte er dann als Schauspieler in der britischen Comedy „2point4 children“, worauf zahlreiche weitere kleine Gastauftritte in Serien folgten. 1998 konnte er in dem Sechsteiler „Ultraviolet“ dann erstmals eine größere Rolle spielen, was ihm wohl auch die Besetzung in „Meine schöne Schwiegermutter“ an der Seite von Catherine Deneuve einbrachte. Als er sich dann entschloss, seine Schauspielambitionen auch auf die USA auszuweiten dauerte es noch bis ins Jahr 2002, ehe er einem breiten Publikum bekannt wurde. In der äußerst kritischen und anspruchsvollen Polizei-Serie „The Wire“ vom Sender HBO spielte er drei Jahre lang den wirtschaftlich begabten Drogendealer Russel „Stringer“ Bell. Unter vielen Kritikern gilt die Serie als „die beste aller Zeiten“ und auch Elba erhielt für seine charismatisch-bedrohliche Darstellung nur gute Kritiken.

Das goldene Jahr 2007

Idris Elba feierte in der Rolle des Drogendealer Stringer Bell seinen Durchbruch (Quelle: HBO)

Idris Elba feierte in der Rolle des Drogendealer Stringer Bell seinen Durchbruch (Quelle: HBO)

Nach seinem Ausstieg bei „The Wire“ gelang es ihm zunächst nicht, eine weitere starke Rolle zu erhalten. Im Jahr 2007 konnte er dann aber gleich mehrere Parts in teuren Kinoproduktionen spielen. In „The Reaping“ spielte Elba an der Seite von Oscar-Preisträgerin Hilary Swank, im britischen „28 Weeks Later“, dem zweiten Teil von Danny Boyles grandiosem „28 Days Later“, konnte er gemeinsam mit Jeremy Renner, Robert Carlyle und Rose Byrne überzeugen. Darüber hinaus spielte er auch in Ridley Scotts Meisterwerk „American Gangster“ mit. Auch in den Jahren danach wirkte er überaus erfolgreich sowohl in britischen („RocknRolla“) als auch in amerikanischen Produktionen („Prom Night“, „The Unborn“) mit, ehe er 2010 in der BBC-Serie „Luther“ die Hauptrolle bekam. Seine Darstellung des zynischen Londoner Polizei-Inspektors John Luther brachte ihm folgerichtig 2011 eine Nominierung und 2012 die Auszeichnung mit dem Golden Globe als „Bester Darsteller einer Mini-Serie“. Zuletzt war er neben dem schon erwähnten „Prometheus“ auch mit „Thor“ und „Ghost Rider: Spirit of Vengeance“ im Kino vertreten.

Der vielseitig einsetzbare 1,90 Meter-Hüne wird auch in nächster Zeit in den verschiedensten Projekten zu bewundern sein. So werden seine Fans gespannt auf seine Darstellungen als Outlaw im Western „The Die by Dawn“, als Nelson Mandela in der Biographie „Mandela: Long Walk to Freedom“ sowie erneut als Heimdall in der Fortsetzung „Thor: Dark World“ warten.

Hier ist Idris Elba nun noch einmal in seiner Paraderolle als John Luther bei einer sehenswerten Vernehmung seiner Dauer-Gegenspielerin Alice Morgan (Ruth Wilson) in Aktion zu erleben.


Quelle: BBC One

Verfasst von Thomas.

Zuletzt geändert am 24.11.2012
Idris Elba

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