Review: Dexter Staffel 2 (DVD)

Dexter Staffel 2

Dexter Staffel 2 (Bildquelle: Paramount Pictures)

Inhalt: Nachdem Dexter (Michael C. Hall) seinen Bruder (Christian Camargo, „Tödliches Kommando“) getötet hat um seine Adoptivschwester Debra (Jennifer Carpenter) zu retten, haben beide noch immer damit zu tun, das Geschehene zu verarbeiten. Inzwischen kommt Sergeant Doakes (Erik King) Dexter immer mehr auf die Schliche und beschattet ihn. Deswegen muss Dexters dunkles Hobby (zunächst) ruhen. Schwierigkeiten hat er auch private, da seine Freundin Rita (Julie Benz) ihm wegen des Verschwindens ihres Exmanns Paul (Mark Pellegrino) zu misstrauen beginnt. Während Dexter versucht, Ritas Vertrauen zurück zu gewinnen, tritt mit der geheimnisvollen Britin Lila Tournay (Jaime Murray,  „Warehouse 13“) eine neue Frau in sein Leben.

Als wenn dass alles nicht reichen würde, tauchen die Müllsäcke samt „Arbeitsnachweisen“ von Dexters nächtlichen Streifzügen wieder aus dem Meer auf. So bekommt Dexter von der Presse den Spitznamen Bay-Harbour Metzger verpasst und landet auf der Fahndungsliste des FBI. Schon bald kommt FBI-Legende Frank Lundy (Keith Carradine, „Nashville“) zu Ermittlungen nach Miami, um den Verantwortlichen für den Inhalt der Müllsäcke ins Gefängnis zu bringen. Schafft es Dexter noch einmal, sich aus der misslichen Situation zu befreien oder wird er doch von seiner Vergangenheit eingeholt?

Schwarzer Humor vom Feinsten

Kritik: Während es Dexter in der ersten Staffel noch mit dem diabolischen Kühllasterkiller zu tun bekam, sind es diesmal die „Guten“, die Dexter das Leben schwer machen. Gerade die Duelle mit Intimfeind Sergeant Doakes und mit dem gewieften Special Agent Lundy sorgen sowohl für die spannendsten als auch für die ironischsten Momente der Staffel. Michael C. Hall beweist auch in der zweiten Staffel sein außergewöhnliches Talent. Er schafft es , das Publikum komplett vergessen zu lassen, dass er der eigentliche Bösewicht der Show ist, und man den rechtschaffenen Polizisten Doakes und Lundy Unglück wünscht. Keith Carridine als Staffelantagonist Frank Lundy gelingt es mit seinem würdevollen und sehr präsenten Spiel, den gewieften Ermittler und den väterlichen Mentor glaubwürdig zu kombinieren. Auch Doakes-Darsteller Erik King schafft es erneut, mit seinem knorrigen und aggressiven Auftreten eine bewunderungswürdigen Auftritt abzuliefern.

Die zwölf sehr ironischen, neuen Episoden der Showtime-Serie schaffen es trotz einer komplett anderen Ausgangslage, das Niveau der wesentlich düsterer angelegten ersten Staffel zu halten. Es wird sehr gute Krimiunterhaltung mit großartigen Dialogen geboten, die, garniert mit Dexters Kommentaren aus dem Off, vollkommen überzeugen können. Einen Abzug gibt es von mir nur für die enervierende Jaime Murray, die eigentlich nur ihre Schauwerte einbringen kann. Für diese trotzdem sehr starke Staffel gibt es

4,5 von 5 Punkten

Bild: Es werden wieder sehr klare, scharfe und intensive Bilder auf gehobenem DVD-Niveau gezeigt

4 von 5 Punkten

Ton: Erneut ist der deutsche Ton nur mit 2.0 Surround vorhanden. Die englische Tonspur mit einem sehr gelungenen Dolby Digital 5.1 Sound kann dagegen wieder voll überzeugen.

3,5 von 5 Punkten

Extras: Von den Extras sind nur die Interviews mit den Darstellern erwähnenswert. Diese bieten einen guten Blick hinter die Kulissen der Show.

3,5 von 5 Punkten

Gesamt: 4 von 5 Punkten

Videoquelle: Paramount Pictures

 

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