Review: Evil Eyes (DVD)

Evil Eyes

Evil Eyes (Bildquelle: Hitmeister)

Inhalt: Der Drehbuchautor Jeff (Adam Baldwin, „Full Metal Jacket“) versucht wie viele andere Leute in L.A. relativ erfolglos seine Drehbuchideen zu versilbern. Gleich zu Beginn von Mark Atkins’
Psychothriller aus dem Jahr 2004 scheint sich aber eine Chance für Jeff aufzutun, als der dubiose Filmproduzent George (Udo Kier,  “Blade”) ihm anbietet, einen 35 Jahre alten Mordfall zu porträtieren.
Um die Rolle des Regisseurs, der seine Eltern und seine schwangere Frau tötete, besser verstehen zu können, beginnt Jeff, sich immer mehr in die Rolle des Mörders hinein zu versetzen. Es dauert nicht lange, bis sich in Jeffs Umfeld die ersten mysteriösen Unfälle ereignen.

Kritik: Die Grundidee dieses Films versprach, ein spannender und hoffentlich fantasievoller Psychothriller mit ordentlichen Darstellern zu werden. Hauptdarsteller Adam Baldwin (gehört nicht zu den Baldwin-Brüdern) schafft es aber souverän unter Beweis zu stellen, wie unfähig er ist einen Film zu tragen. Dank Baldwins’ dilettantischer Darstellung fällt die für diese Handlung notwendige Identifikation mit der Hauptfigur vollkommen weg. Ein leider wenig strukturiertes Drehbuch und eine noch chaotischere Schnittfolge lassen einen schon bald ganz aus der Handlung aussteigen.
Einige Szenen in diesem Film schaffen es zwar kurzzeitig, Spannung zu kreieren, diese wird aufgrund der Drehbuchlöcher aber nicht aufrecht erhalten.

Schauspielerisch können sowohl der gewohnt mysteriöse Udo Kier, als auch Mark Sheppard (Crowley aus „Supernatural“) als Jeffs bester Freund durchaus überzeugen. Beiden gelingt es ohne Probleme, den öden Adam Baldwin in jeder Szene blass wirken zu lassen.
Die vorhandenen positiven Aspekte reichen zwar nicht, um dieses Werk noch zu retten. Dank Kier und Sheppard schafft es dieser Film aber, davon verschont zu bleiben, als filmische Katastrophe abgestempelt zu werden.

2 von 5 Punkten

Bild: Das Bild im 16:9 Format ist sehr schwach. Die gewohnt billig produzierte Laser Paradise DVD bietet im Wechsel Rot- und Grün-Stich im Bild. Ein bisschen mehr darf man da schon verlangen.

1 von 5 Punkten

Ton: Hier überrascht Laser Paradise mit einem sehr gelungenen 5.1-Sound, der sowohl auf Deutsch als auf Englisch solides DVD-Niveau bietet.

4 von 5 Punkten

Extras: Nennenswerte Extras sind auf der DVD nicht vorhanden.

1 von 5 Punkten

Gesamt: 2 von 5 Punkten

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