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Review: Battle For SkyArk (Blu-ray)

Das Blu-ray-Cover von "Battle For SkyArk" (Quelle: Ascot Elite)

Das Blu-ray-Cover von „Battle For SkyArk“ (Quelle: Ascot Elite)

Inhalt: In der Zukunft ist die Erde kaum noch bewohnbar und gefährliche Monster treiben ihr Unwesen. Die meisten Menschen leben inzwischen auf SkyArk, einer gigantischen Raumstation, die die Erde umkreist. Da der Raum aber begrenzt ist, herrschen strikte Regeln, von denen das Bleiben abhängt. Arme, Kranke und Waisenkinder werden ohnehin zurück auf die Erde geschickt. Wenn ansonsten jemand die Regeln missachtet, wird zur Strafe sein Nachwuchs gebrandmarkt und von der SkyArk verbannt. Da sein Vater einen Aufstand gegen die Befehlshaber angezettelt hat, wird der junge Rags (Caon Mortenson) gleich mit 13 Brandzeichen versehen ehe er in einer Kapsel zu seinem unwirtlichen Heimatplaneten gesetzt wird. Kaum dort unten angekommen, steht er gleich im Mittelpunkt: Eine alte Prophezeiung spricht von einem Jungen mit 13 Malen, der die Welt wieder in Einklang bringt. Doch der stille Rebellen-Sohn sieht sich so gar nicht zu höherem berufen.

 

Kritik: Der aus Taiwan stammende Simon Hung lebt seit vielen Jahren in Los Angeles und hat in New York einen Abschluss in Film und Regie gemacht. Nach einigen Jahren in der Werbung sowie einer Reihe von Kurzfilmen war dieser Science Fiction-Film das Langfilmdebüt von Simon Hung. Obwohl die Ambitionen des Regisseurs erkennbar sind und auch ansonsten niemandem das Bemühen in „Battle For SkyArk“ abgesprochen werden kann, wird das Projekt nur selten den Ansprüchen modernen Filmemachens gerecht. Die CGIs der „SkyArk“ im Weltall sehen noch überzeugend aus, auch wenn sie deutlich an „Final Fantasy“ angelehnt sind. Ansonsten wirken die Animationen eher billig und werden zusätzlich etwas inflationär eingesetzt. Wenn das Budget sichtbar klein ist, sollte der Filmemacher vielleicht darauf verzichten, umherfliegenden Schrott oder deformierte Zehen zu animieren.

Kann Rags die Prophezeiung erfüllen?(Quelle: Ascot Elite)

Kann Rags die Prophezeiung erfüllen?(Quelle: Ascot Elite)

Auch ansonsten sieht man dem gut gemeinten Film seine fehlenden Mittel an. Wenige Drehorte, schlechte Ausstattung und ein nicht wirklich gruseliges Monster-Make Up fallen hier deutlich ins Gewicht. Inhaltlich scheint Hung nicht zu wissen, wen er eigentlich mit seinem Film ansprechen möchte. So sind die jungen Charaktere erkennbar auf ein Publikum zugeschnitten, das die Pubertät noch vor sich hat. Für diese ist „Battle For SkyArk“ aber wiederum zu brutal, auch wenn hier bei Kopfschüssen auf den Einsatz von Blut verzichtet wird. Die tatsächliche Geschichte ist so minimal, dass die Suche nach einem roten Faden ergebnislos verlaufen wird. Viel mehr scheinen hier konzeptlos Szenen aneinandergereiht zu sein, in denen sich mäßige Action-Sequenzen und unfreiwillig komische Dialoge abwechseln.

Zusätzlich gibt es in dem Film nicht eine interessante Figur. Die Helden im Teenager-Alter sind so eindimensional, dass hier wirklich niemand auch nur eine Minute nach dem Abspann noch im Gedächtnis bleibt. Die Darsteller sind sicherlich bemüht, wirken aber durch die Bank weg überfordert. Das sorgt dafür, dass die ohnehin schon schwachen Gespräche noch künstlicher wirken. So sorgen die zahlreichen Fehlgriffe für mehr Unterhaltungswert, als es der eigentliche Film tut.

Es ist durchaus möglich, dass aus Simon Hung noch ein guter Filmemacher wird, doch bei „Battle For SkyArk“ hat er sich deutlich übernommen. Obwohl einiges probiert wird, sieht der Film selten wirklich gut aus. Das Drehbuch ist ebenso platt wie die Figuren und lässt eine wirkliche Geschichte nicht erkennen. Mit kleinem Geld wurde hier das sicherlich beste gemacht, was in den Möglichkeiten der Macher stand. Da aber die handwerklichen Fähigkeiten an allen Ecken noch sehr ausbaufähig scheinen, bleibt ein insgesamt schwacher Film, der wohl kaum jemanden wirklich glücklich machen wird.

Der kleine Skunk wird zu einem verlässlichen Weggefährten (Quelle: Ascot Elite)

Der kleine Skunk wird zu einem verlässlichen Weggefährten (Quelle: Ascot Elite)

Der Film ist ab dem 09.06.2015 auf DVD und Blu-ray erhältlich.

1,5 von 5 Punkten

 

Bild: Optisch ist die Blu-ray akzeptabel. Die Aufnahmen sind immer sehr blass, weswegen Schärfe und Detaildarstellung auch allenfalls Mittelmaß sind. Dazu ist die Farbpalette (passend zur Thematik) recht trist. Die Kontraste sind auch nicht besonders kräftig und der Schwarzwert hat öfters einen kleinen Schleier. Da keine ernsthaften Bildfehler auftauchen wird der Transfer den Erwartungen gerecht.

3 von 5 Punkten

Ton: Bei der englischen und der deutschen DTS-HD MA 5.1-Tonspur sind die Dialoge immer gut zu verstehen, auch wenn in der deutschen Fassung der Klang öfters etwas blechern ist. Besonders viel Dynamik ist in der Abmischung nicht vorhanden. Nur bei den Action-Sequenzen sind ein paar räumliche Effekte zu hören.

3 von 5 Punkten

Extras: Das Featurette „Die Welt von Battle For SkyArk“ (7 Minuten), ein paar kurze Interview (17 Minuten) und Trailer ergänzen die Blu-ray.

2 von 5 Punkten

Gesamt: 2 von 5 Punkten


Quelle: Ascot Elite, YouTube

Battle For Skyark

Originaltitel:Battle For Skyark
Regie:Simon Hung
Darsteller:Caon Mortenson, Garrett Coffey, Taylor Coliee
Genre:Science Fiction
Produktionsland/-jahr:USA, 2015
Verleih:Ascot Elite
Länge:89 Minuten
FSK:ab 12 Jahren

Verfasst von Thomas.

Zuletzt geändert am 07.06.2015
Battle for SkyArk (Blu-ray)

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