Ralf Richter (55) aus Essen zählt zu den bekanntesten Gesichtern im deutschen Film, obwohl er zunächst in eine ganz andere berufliche Richtung gegangen ist. Erst nachdem er eine Schreinerlehre absolviert hatte, begann er, die Schauspielschule Bochum zu besuchen. Er hatte dann in den spätern 1970er Jahren seine ersten TV-Auftritte, ehe ihm, wie so vielen anderen deutschen Schauspielern seiner Generation, mit „Das Boot“ von Wolfgang Petersen der Durchbruch gelang.
In den folgenden 20 Jahren wurde das Ruhrpott-Original mit der markanten Stimme zum Garant für Kultfilme: „Rote Erde“ (1983), „Superstau“, „Manta – Der Film“ (beide 1991), „Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding“ (1999) oder „Fußball ist unser Leben“ (2000) gehören inzwischen alle zur deutschen Popkultur. Neben seiner Schauspielkarriere betreibt Ralf Richter in seinem Wohnort Köln zwei Restaurants und engagiert sich für gemeinnützige Organisationen. Leinwandreporterin Svea sprach mit ihm über seine Anfänge, Gespür für gute Filme und den Unterschied von „Du“ und „Sie“.
Quelle: Leinwandreporter_YouTube-Channel
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