Andreas Dresen mit der Lola für sein Familiendrama "Halt auf freier Strecke". Quelle: © Marko Greitschus (API) / DEUTSCHE FILMAKADEMIE
Regisseur Andreas Dresen gewann mit seinem Familiendrama “Halt auf freier Strecke”. Quelle: © Marko Greitschus (API) / DEUTSCHE FILMAKADEMIE
Am 27. April wurde zum 62. Mal der Deutsche Filmpreis Lola verliehen. Die Schauspieler Jessica Schwarz („Romy“) und Elyas M’Barek („Türkisch für Anfänger“) geleiteten beschwingt durch den Abend, der einige Überraschungen bereit hielt. Als Bester Spielfilm in Gold wurde Andreas Dresens Krebs-Drama „Halt auf freier Strecke“ gekürt, das außerdem noch Lolas für die Beste Regie sowie die beste männliche Haupt- (für Milan Peschel) und Nebenrolle (für Otto Mellies) gewann. Dresens Film konnte damit vier der sieben Nominierungen umsetzen.
Roland Emmerichs Historiendrama „Anonymus“ erhielt mit sechs Lolas die meisten Auszeichnungen des Abends, allerdings „nur“ in den eher technischen Kategorien wie Beste Kamera und Bester Schnitt.
Auch David Wnendts Drama „Kriegerin“ überzeugte die Mitglieder der Deutschen Filmakademie und gewann je eine Lola für den Besten Spielfilm in Bronze, das Beste Drehbuch sowie die Beste weibliche Hauptrolle (für Alina Levshin).
Trotz zahlreicher Nominierungen konnten Tim Fehlbaums Endzeit-Film „Hell“ und der als Favorit gehandelte DDR-Film von Christian Petzold „Barbara“ nur jeweils eine Auszeichnung für sich entscheiden und mussten sich der Konkurrenz geschlagen geben.
Als Bester Dokumentarfilm setzte sich der Künstler-Film „Gerhard Richter Painting“ von Corinna Belz durch, als Bester Kinderfilm das Abenteuer „Wintertochter“ von Johannes Schmid. Der Kameramann Michael Ballhaus wurde mit dem Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den Deutschen Film ausgezeichnet. Der „Bernd Eichinger Preis“ ging an den Komiker und Regisseur Michael Bully Herbig („Der Schuh des Manitu“). Diese undotierte Sonderauszeichnung wird seit diesem Jahr in Erinnerung an den verstorbenen deutschen Filmproduzenten an Persönlichkeiten oder Filmteams verliehen, die eine besondere persönliche und künstlerische Leistung und Leidenschaft zeigten.
Der Deutsche Filmpreis, die renommierteste und höchst dotierte Auszeichnung Deutschlands, ehrt besondere deutsche Spiel- und Kinderfilme, die im letzten Jahr im Kino liefen bzw. noch laufen. Drei Vorauswahlkommissionen wählen jeweils aus den Anmeldungen die Nominierten in den Bereichen Spielfilm, Kinderfilm und Dokumentarfilm aus. Diese Filme werden von den Mitgliedern der Deutschen Filmakademie gesichtet und bewertet. Die Bekanntgabe der Ergebnisse dieser Abstimmung und die Verleihung der Lolas in den einzelnen Kategorien findet aktuell im Berliner Friedrichstadt-Palast statt und wird von der ARD übertragen.
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