Review: Mean Girls – Der Girls Club (Kino)

Das Plakat von "Mean Girls" (@ Paramount Pictures, 2024)

Das Plakat von “Mean Girls” (@ Paramount Pictures, 2024)

Inhalt: Nach Jahren in Kenia kehrt Cady (Angourie Rice, „The Nice Guys“) mit ihrer Mutter (Jenna Fischer) in die USA zurück. Am ersten Tag an der High School sucht die Teenagerin erst einmal Anschluss, den sie bei den Sonderlingen Janis (Auliʻi Cravalho, Vaiana) und Damian (Jaquel Spivey) findet. Die Überraschung ist groß, als die gefürchtete Coolness-Queen und „Plastics“-Anführerin Regina George (Reneé Rapp) den Neuankömmling in ihrer Gefolgschaft, bislang bestehend aus Gretchen (Bebe Wood) und Karen (Avantika), aufnehmen will. Zunächst lässt sich Cady auf die Einladung in die High Society ein. Als sie sich dann aber in Reginas Ex Aaron (Christopher Briney) verguckt und ihren ganzen Zorn zu spüren bekommt, schmiedet sie gemeinsam mit Janis und Damian den Plan, die „Plastics“ zu stoppen. Dabei muss Cady aber aufpassen, sich selbst treu zu bleiben.

 

Kritik: Im Jahr 2004 wurde der von Tina Fey geschriebene „Girls Club – Vorsicht bissig!“, in dem Lindsay Lohan als Cady gegen die von Rachel McAdams verkörperte Regina George bestehen musste, zu einem Sensationserfolg und erlangte schnell Kultstatus. Im Jahr 2017 erschien dann das Broadway-Musical „Mean Girls“, welches das Hit-Potenzial des Vorgängers auch auf die Bühne transportierte. Nun war es abermals an Tina Fey, das Musical zurück auf die Leinwand zu adaptieren. Das Duo Samantha Jayne und Arturo Perez Jr. übernahm die Regie. Die Frage nach der künstlerischen Notwendigkeit für einen solchen Film erübrigt sich natürlich. Dennoch ist das Resultat von „Mean Girls – Der Girls Club“ ausgesprochen unterhaltsam und durchaus sehenswert.

Taugt Cady zum "Plastic"? (@ Paramount Pictures, 2024)

Taugt Cady zum “Plastic”? (@ Paramount Pictures, 2024)

Inhaltlich bleibt der Film abgesehen von ein paar sinnvollen Modernisierungen (Stichwort Social Media) sehr nah am Ausgangsmaterial. Der Humor von Tina Fey ist in fast jeder Szene zu spüren und zündet auf verlässlichem Level. Dabei fühlt sich das Gezeigte frisch an und lebt von der Ergänzung durch die Musicalnummern. Die Stücke sind eingängig und die Inszenierung ist witzig genug, um dem Film eine Auswertung auf der großen Leinwand zu verdienen.

Die Besetzung ist bei „Mean Girls“ eine Erfolgsgarantie. Ex-Kinderstar Angourie Rice hat hier genug Charme und schauspielerisches Talent, um den Film zu tragen. Mit Spannung wurde der Auftritt von Musikerin und Schauspielerin Reneé Rapp erwartet, die bereits am Broadway Regina George gespielt hat. Genüsslich böse, sehr charismatisch und mit herausragenden Gesangsparts bestätigt sie diejenigen, die ihr eine große Karriere prophezeien und ist dabei das unumstrittene Highlight von „Mean Girls“. Weitere Jungstars wie Auliʻi Cravalho, erfahrene Darsteller wie Jenna Fischer, Tina Fey und Tim Meadows (die zwei Letzteren spielen noch einmal ihre Rollen aus dem Original) sowie ein gut gesetzter Cameo-Part ergänzen eine sehr bunte Besetzung.

Ja, selbstverständlich ist „Mean Girls – Der Girls Club“ eines von vielen Remakes, die es nicht zwingend gebraucht hätte. Doch während lieblos ausgeführte Technik-Updates von Disney nur Geldbeutel und Nerven der Zuschauer strapazieren, hat Tina Fey mit ihrem Team ein zwar nicht innovatives, aber humorvoll-kurzweiliges Werk geschaffen, was sich speziell durch die gut präsentierten Musical-Nummern und die diabolisch-spaßige Reneé Rapp eine echte Daseinsberechtigung verdient.

3,5 von 5 Punkten


Quelle: Paramount, YouTube

Mean Girls - Der Girls Club

Originaltitel:Mean Girls
Regie:Samantha Jayne, Arturo Perez Jr.
Darsteller:Angourie Rice, Auliʻi Cravalho, Reneé Rapp
Genre:Musical, Komödie
Produktionsland/-jahr:USA, 2023
Verleih:Paramount Pictures
Länge: 105 Minuten
FSK: ab 12 Jahren
Kinostart: 25.01.2024

Mehr Informationen findet ihr auf der Seite von Paramount Pictures

Verfasst von Thomas.

Zuletzt geändert am 21.01.2024
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